• Betroffen
  • Zur Problematik der Begutachtung von Asbestkranken

Für Laien unverständlich

Ein arbeitsmedizinisches Gutachten ist von einem Laien kaum zu verstehen, geschweige denn zu bewerten.

Das Hauptproblem: Statt vor allem das Arbeitsleben zu betrachten, wird immer noch mit fragwürdigen Methoden und Zielen in der Pathologie Körpergewebe auf Asbestfasern untersucht. Besonders kritisch sollten hier Gutachten angesehen werden, die von der Pathologie des Mesotheliomregisters erstellt werden, dazu zählen etwa 90% aller Asbestgutachten. Das Mesotheliomregister wird jedoch wesentlich von den Berufsgenossenschaften, also der haftenden Versicherung, finanziert, direkt und (indirekt über die Vergütung der Faserzählungen). Auch wenn das Mesotheliomregister  inzwischen von einer Stiftung getragen wird (Georgius Agricola Stiftung), hat sich daran nichts grundlegendes geändert. Es ist daher keine unabhängige gutachterliche Stelle.

Sehr viele Menschen erhalten zu Unrecht von der Berufsgenossenschaft keine Anerkennung als  Berufskranke!

Wichtig

Wenn Sie in einem Gutachten für einen Asbestkranken folgende Aussagen und Vorgehensweisen vorfinden, sollten Sie sich bei uns Rat holen, es ggf. nicht als Entscheidungsgrundlage akzeptieren und je nach Stand des Berufskrankheitenverfahrens dagegen vorgehen:
  • Gewebeuntersuchungen und Faserzählungen werden als Entscheidungsgrundlage angeführt.
  • Von der Asbestindustrie finanzierte Wissenschaftler werden als Beleg zitiert.
  • Die fibrogene Wirkung von Chrysotil wird verneint bzw. heruntergespielt.

Weitere Erläuterungen hierzu....