Aktuelles

In eigener Sache

Der bisherige 1.Vorsitzende des Bundesvorstandes, Herr Harald Niemann, hat am 22.08.2018 seinen Rücktritt erklärt.

Gemäß unserer Satzung übernimmt damit der 2. Vorsitzende, Herr Bernhard Heise, den Vorsitz des Bundesvorstandes bis zur Wahl eines neuen Vorstandes.

Es ist vorgesehen, im November 2018 eine Nachwahl des Bundesvorstandes durchzuführen.

Artikel über die Asbestose Selbsthilfe

In der Zeitschrift der Deutschen Patientenliga ist ein umfangreicher Artikel über unsere Arbeit erschienen (s.S. 40ff)

1. Saarländischer Asbestworkshop am 17. Mai

Am Mittwoch, den 17. Mai 2017 findet in der Arbeitskammer des Saarlands in Kirkel der erste Asbestworkshop des Saarlands statt. Letzte Anmeldungen werden noch bis Samstag, den 13. Mai angenommen. Das endgültige Programm finden Sie hier.

Weitere Informationen zur Veranstaltung.

Asbest und seine Folgen aus jeder Perspektive

Unter dem Titel "Vom 'Wunderstoff' zum Krebs ersten Ranges" gibt Gerd Albracht, Ministerialdirigent und Adviser der Internationalen Vereinigung für Arbeitsinspektion (IALI) in der Märzausgabe der Zeitschrift „Sicherheitsingenieur“ einen profunden Überblick über den Umgang mit dem Gefahrstoff und den Folgen für die Asbestopfer heute. Wer diesen Beitrag gelesen hat, ist über Asbest und seine Folgen in allen Facetten informiert.

Albracht, als leitender Arbeitsschützer des Landes Hessen, selbst wesentlich mit an dem Asbestverbot 1993 in Bundesrepublik beteiligt, beginnt mit der Beschreibung der ersten Erkenntnisse über die Gefährlichkeit für den Menschen um 1900 und beschreibt die weitere wissenschaftliche Entwicklung. Er zeigt die Machenschaften der Asbestindustrie auf, die um ihren Profit fürchtete und die Formierung des politischen Widerstands vor allem im gewerkschaftlichen Bereich.

Er zeigt auf, wie die Asbestopfer heute um ihre Anerkennung als Berufskranke gebracht werden, welche Gefahren an den Arbeitsplätzen noch durch Asbest existieren, wie brutal die Asbesttragödie nun in die Entwicklungs- und Schwellenländer transferiert wird. Zum Schluss fordert er von den nationalen Regierungen eine Förderung der Opferverbände.

Dies ist eine Forderung, die auch für den Bundesverband der Asbestose Selbsthilfegruppen im Zentrum steht.

Hier geht es zum Artikel:   Sicherheitsingenieur 3/2017, S.34-42  www.sicherheitsbeauftragter.de

Medienpreis für ARD-Film "Asbest - die tödliche Gefahr"

Den mit 3.000 Euro dotierten 1. Preis der Deutschen Lungenstiftung, den Wilhelm und Ingeborg Roloff-Preis, haben die Journalistinnen Sigrid Born und Nicole Würth erhalten. Er wurde ihnen am 23. März 2017 für das 45-minütige ARD-Feature "Asbest - die tödliche Gefahr" in Stuttgart verliehen. Die ARD strahlte den Film am 15. August 2016 in der Reihe "Die Story im Ersten" aus. Nach Meinung der Jury war der Film, der unter der Leitung von Herrn Wolfgang Wirtz-Nentwig in Zusammenarbeit mit dem Saarländischen Rundfunk produziert wurde, die beste einschlägige TV-Doku der Jahre 2015/2016. Aus der Laudatio: " Der Beitrag besticht durch die rationale und solide Aufarbeitung des komplexen Themas und erfasst aber auch in einer unaufdringlichen Weise die Betroffenheit und das Schicksal der geschädigten Patienten."

Der Film ist noch zu sehen:
http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/asbest-die-toedliche-faser-104.html

 

Der Bundesverband bei der Deutschen Gesellschaft für Arbeits- und Umweltmedizin (DGAUM)

Informationsstand DGAUM 2017Viele Gespräche mit langjährigen Mitstreitern, viele neue Kontakte und viele neue Impulse für die Vertretung der Interessen der Asbestopfer konnte der Bundesverband der Asbestose-Selbsthilfegruppen von der Jahrestagung der DGAUM in Hamburg vom 15. bis 17. März 2017 in Hamburg für die weitere Arbeit mitnehmen. Zum zweitenmal haben wir die Gelegenheit genutzt, auf einer Jahrestagung der DGAUM dabei zu sein. Mit Arbeitsmedizinern, wie Gewerbeärzten, Niedergelassenen, Wissenschaftlern sowie Gewerkschaftern konnten wir über uns über die Nöte der Asbestopfer austauschen bzw. sie über  unsere Ziele und Probleme informieren. Gleichzeitig warben wir für unseren großen Workshop am 17. Mai in Kirkel/ Saarland.

Leitline zur Begutachtung asbestbedinger Erkrankungen wird überarbeitet

Die Leitlinie zur Begutachtung asbedingter Erkrankungen wird zur Zeit überarbeitet und dem aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstand angepasst. An der Überarbeitung sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschafler der betroffenen medizinischen Fachdiziplinen beteiligt, wie Radiologen, Pathologen, Arbeitsmediziner, Pneumologen. Ebenso sitzt die DGUV mit am Tisch. Harald Niemann und Dr. Evelyn Glensk vom Bundesvorstand der Asbestose Selbsthilfegruppen sind als Patientenvertreter für die Asbestopfer dabei. Unser Ziel ist: Mehr Gerechtigkeit für Asbestopfer.

http://www.awmf.org/leitlinien/detail/anmeldung/1/ll/002-038.html