Bundesverband der Asbestose Selbsthilfegruppen e.V.
Bernhard Heise
Hauptstr. 106
67304 Eisenberg

Telefon: 0172/6 71 57 46
E-Mail: heise.bernhard@t-online.de



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Hamburg / Schleswig-Holstein - Asbestose Selbsthilfegruppe Hamburg und Schleswig-Holstein e.V.

Wichtige Information des Landesverbands Asbestose Selbsthilfegruppe Hamburg und Schleswig-Holstein e.V.

Der Vorstand der ASHG HH-S+H hat auf seiner Vorstandsitzung am 23.06.2022 am Kielortring einstimmig beschlossen, die durch die Corona-Pandemie bedingten Einschränkungen der Vereinsaktivitäten zu lockern.

Auch wir als Asbestose Selbsthilfegruppe sind weiterhin aufgefordert, dazu beizutragen, insbesondere Risikogruppen (Asbestose-Erkrankte gehören dazu) vor einer möglichen Infektion zu schützen, die Gesundheit aller nicht zu gefährden und die weitere Verbreitung der Coronavirus-Erkrankung möglichst zu verhindern.
Somit gelten bei unseren Gruppentreffen und der Jahreshauptversammlung die 3G-Regeln, geimpft, genesen oder negativ getestet.
Um sich und andere zu schützen, empfehlen wir, in geschlossenen Räumen die FFP-2 Maske zutragen.

Falls die Corona-Pandemie wieder verstärkt zurückkehrt und die Bundes- bzw Landesregierung Einschränkungen und Verbote beschließt, wird der Vorstand auf die neue Krankheitsbedrohung entsprechend reagieren und neue Einschränkungen beschließen und veröffentlichen.

Selbstverständlich beantworten wir Fragen über Telefon oder E-Mail. Die Telefonnummern und E-Mailadressen befinden sich auf dieser Regionalgruppenseite.


Wer sind wir?
Der Vorläufer des heutigen Bundesverbands, die Asbestose Selbsthilfegruppe e.V., wurde am 07.07.2002 in Brietlingen bei Lüneburg von Asbesterkrankten, Angehörigen und Förderern, auf Initiative von Jürgen Butzke aus Dieburg gegründet und als ein gemeinnütziger Verein (eV) im Gesundheitswesen, eingetragen.

Eine Regionalgruppe für Hamburg und Schleswig-Holstein wurde auf Initiative von Jürgen Butzke und Dieter Schümann, am 29.09.2005 in Norderstedt gegründet.

Sie entwickelte sich in einem Jahr so gut, dass aus ihr am 01.09.2006 die Asbestose Selbsthilfegruppe Hamburg und Schleswig-Holstein e.V. als ein eingetragener Verein, mit Dieter Schümann, als 1.Vorsitzender, entstanden ist.

Zielgruppen für eine Mitgliedschaft sind:
Personen, die bei Ihrer beruflichen Tätigkeit asbestfaserhaltigen Staub ausgesetzt waren und bei denen Gesundheitsgefahren bestehen. Asbestopfer mit chronischen Atemwegserkrankungen, Asbestose, Erkrankungen der Pleura, Lungenkrebs, Kehlkopfkrebs, Eierstockkrebs, Mesotheliom des Rippenfells, des -Bauchfells oder des -Perikards.
Angehörige und Förderer des Vereins.

Ziele und Aktivitäten der Asbestose Selbsthilfegruppe sind:
Jede Person, die mit Asbestfasern in Berührung gekommen ist, oder bereits daran erkrankt ist, werden wir über die Möglichkeiten der Vorsorgeuntersuchungen, der Diagnose und Behandlung durch asbesterfahrene Lungenfachärzte und Therapeuten informieren. Wir wollen die Asbestopfer bei den Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit durch Asbesteinwirkung, bei der Antragstellung zur Vorsorgeuntersuchung, Heilbehandlung und Anerkennung einer Berufskrankheit unterstützen. Durch den Gedanken- und Erfahrungsaustausch und Hilfe zwischen den Erkrankten und deren Angehörigen, tragen wir zur Lösung der damit verbundenen persönlichen Probleme bei. Ergänzend zu den medizinischen Behandlungen wollen wir durch Information zur sogenannten Komplementären - Onkologie (Naturheilverfahren, psychologische und lebenspraktische Unterstützung) beitragen, die Beschwerden zu vermindern sowie den seelischen und körperlichen Zustand und damit die Lebensqualität verbessern.

Die Spitze der asbestbedingten Neuerkrankungen erwarten wir ca.2025. Es sterben zurzeit offiziell täglich vier Menschen an den Folgen des Asbeststaubs. Die Dunkelziffer ist doppelt so hoch.

Durch unsere Öffentlichkeitsarbeit werden wir über die Gefahren von Asbestfasern aufklären und die gesetzlichen Unfallversicherungen dazu verpflichten,
  1. die Asbestgrenzwerte beim Umgang mit Altlasten zu vermindern.
  2. die Verfahrensabwicklung zur Vorsorge und Anerkennung der Berufskrankheiten von Asbesterkrankungen zu vereinfachen und zu beschleunigen sowie die Diagnose und die Therapie wesentlich zu verbessern,





Vorstandsmitglieder

Harald Niemann 1. Vorsitzender
Harald Niemann
Tel: 0481 12092758
E-Mail: asbestose-shg-hh-sh@gmx.de
Zur Person
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Jahrgang 1941

„Bei einer medizinischen Vorsorgeuntersuchung der Berufsgenossenschaft (BG) in 2008 wurde in meiner Lunge Pleuraplaques festgestellt. 2009 erhielt ich die Anerkennung der Berufskrankheit Asbestose (BK 4103). Um zu erfahren wie ich mich gegenüber den BG‘n verhalten muss und wie ich gegebenenfalls auch zu einer Entschädigung oder Rente kommen könnte, bin ich sofort Mitglied in der Asbestose Selbsthilfegruppe Hamburg und Schleswig-Holstein e.V. geworden. Zum Glück ist meine Erkrankung noch nicht weiter fortgeschritten. Ich erkannte, dass noch viel getan werden muss, um den Asbestopfern zu helfen. Es kann nicht sein, dass zum Beispiel die Anerkennungsraten bei Lungenkrebs durch Asbest (BK 4104) nur bei ca.20% liegen, ca. 80% werden abgelehnt. Nachdem der 1.Vorsitzende Dieter Schümann 2012 an den Folgen des eingeatmeten Asbeststaub (Asbestose) verstarb, wurde ich in dieses Amt gewählt. Durch meine Arbeit möchte ich den Asbestopfern den Weg zeigen mit ihren gesundheitlichen Problemen zu leben oder sie zu lindern. Ich werden immer Wege finden, den Ungerechtigkeiten der Berufsgenossenschaften gegenüber, den Asbestopfern bei der Anerkennung als Berufskrankheit entgegenzutreten und den Asbestopfer zu ihrem Recht zu verhelfen.“

Dr. Evelyn Glensk 2. Vorsitzende
Dr. Evelyn Glensk
Tel. 040 71630280
E-Mail: evelyn.glensk@freenet.de
Zur Person
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Jahrgang 1957

„Ich habe über 26 Jahren mit unterschiedlichen Aufgaben in der hamburgischen Verwaltung gearbeitet. Von 2006 bis 2012 war ich im Hamburger Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin in der Intendanz bei Prof. Xaver Baur tätig. 2010 haben wir dort einen Workshop mit Vertretern der Selbsthilfegruppen durchgeführt und mir wurde klar, welches Unrecht den Asbestopfern geschehen ist. Sie wurden wider besseres Wissens und des Profites Willen in den Staub geschickt und müssen nun schwerkrank - oft vergeblich - für ihr Recht als Berufskranke kämpfen. Trotz der vielen tausend Toten - es gibt nicht einmal ein Mahnmal in Deutschland für die Opfer dieser Industriekatastrophe. Sie sind selten ein öffentliches Thema. Wir brauchen eine Anerkennungspraxis nach den wissenschaftlichen Erkenntnissen und keine Standards, die die Kasse der versichernden Berufsgenossenschaften schont. 80% der asbestbedingten Lungenkrebsfälle gehen bisher leer aus! Die Interessenvertretung der Asbestopfer muss weiter gestärkt werden. Deshalb engagiere ich mich. Meine langjährigen Erfahrungen mit gesellschaftspolitischer Arbeit sind mir eine hilfreiche Grundlage.“

Manfred Clasen Kassenwart
Manfred Clasen
Tel. 04362 506100
Fax: 04362 508203
E-Mail: manfredclasen@kabelmail.de
Hildegard Best Schriftführerin
Hildegard Best
Tel. 040 5234669
E-Mail: hildebest@gmx.de
Zur Person
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Jahrgang 1939

„Ich bin die Witwe meines im Jahre 2000 an einem Mesotheliom verstorbenen Ehemannes Heinz. Um besser informiert und geschützt zu sein, entschloss ich mich im Winter 2005 zum Beitritt in die Asbestose Selbsthilfegruppe Hamburg und Schleswig-Holstein e.V. Hier fand ich kompetente Hilfe, Unterstützung und Freunde. Hier erfuhr ich auch viel über die politischen- und wirtschaftlichen Hintergründe der Asbesttragödie. Der asbestbedingte Tod meines Mannes wäre vermeidbar gewesen. Denn seit 1936 ist die Asbestose anerkannte Berufskrankheit. Es ist der Berufsgenossenschaft also seit 1936 bekannt, dass diese Mineralfasern tödlich sein können. Auch Heinz wären noch schöne Jahre eines wohlverdienten Ruhestandes vergönnt gewesen, wäre ihm die Gesundheit – wider besseres Wissens - nicht geraubt worden, wie vielen andern hart arbeitenden Menschen in diesem Land. Prof. Dr. H.-J. Woitowitz fünfjährige Opferbilanz von 2005 bis 2009: 4 Todesfälle täglich an 365 Tagen des Jahres, ca. 1460 Tote pro Jahr oder 7324 Asbest-Tote in 5 Jahren. Wir wissen aber um die hohen Dunkelziffern, so dass wir von einer doppelt so hohen realen Sterbeziffer ausgehen können. Beim Asbest verursachtem Lungenkrebs (BK4104), ist die Ablehnung als Berufserkrankung besonders schlimm. 2009 wurden 3993 Fälle den BG’n gemeldet. Davon wurden von den BG’n 3282 Fälle abgelehnt. Das sind 82% abgelehnte Fälle. Das kann und will ich nicht akzeptieren. Seit 2013 habe ich mich immer mehr für die Belange der Asbestopfer in Norddeutschland eingesetzt und u.a. auch den Infostanddienst auf unseren Veranstaltungen übernommen und unsere Vereinstreffen organisiert. Auf unsere außerordentliche Mitgliederversammlung am 19.10.2018, wurde ich als Schriftführerin in den Vorstand gewählt.“






Veranstaltungen und Termine bei denen der Landesverband anzutreffen ist


Bedingt durch die noch immer bestehende Corona-Pandemie, werden wir bis auf weiteres, an keinen Veranstaltungen teilnehmen.





Gruppentreffen und Veranstaltungen für die Mitglieder vor Ort


Ab Freitag den 01.07.2022 finden wieder, wie vor der Pandemie, um 18:00 Uhr, unsere monatlichen Gruppen-Treffen mit Meinungsaustausch, am Kielortring 51, in Norderstedt im DRK-Haus im kleinen Saal statt. Gruppengesprächsleitung, Harald Niemann. Weitere Gruppen-Treffen, immer am 1. Freitag im Monat, finden am Fr. 02.09.22, Fr. 07.10.22 und Fr. 02.12.22 um 18:00 statt. Im August sind Ferien. Das Gruppentreffen im November fällt wegen der JHV am 04.11.22 aus.





Mitgliederinformationen


Die diesjährige Jahreshauptversammlung findet am 04.11.2022 um 16:00 Uhr am Kielortring 51 im DRK-Haus im großen Saal in Norderstedt statt.


Mitgliedsantrag 2022







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