Bundesverband der Asbestose Selbsthilfegruppen e.V.
Bernhard Heise
Hauptstr. 106
67304 Eisenberg

Telefon: 0172/6 71 57 46
E-Mail: heise.bernhard@t-online.de



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Über uns

Bundesverband


Bundesverband
Der Bundesverband ist ein Zusammenschluss seiner Landes-, Regional- und Ortsverbände sowie der sonstigen Mitglieder und bildet einen eigenständigen Verein.





Der Vorstand des Bundesverbandes


Vorstand
Der Vorstand des Bundesverbandes der Asbestose Selbsthilfegruppen besteht aus fünf Mitgliedern.





Vorstandsmitglieder und Beisitzer

Sönke Bock 1. Vorsitzender
Sönke Bock
Bernhard Heise 2. Vorsitzender
Bernhard Heise
Tel. 0172 671 57 46
E-Mail: heise.bernhard@t-online.de
Zur Person
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Asbestose – Selbsthilfegruppe Rheinland-Pfalz / Saarland

Nach der Lehre war ich von 1966 - 1988 als Schlosser in der Gießerei “Halbergerhütte“ in Ludwigshafen am Rhein tätig. 1989-2013 arbeitete ich in der Gießerei-Gebr. Gienanth in Eisenberg / Pfalz, erst als Schlosser, anschließend ab 1990 als freigestellter Betriebsratsvorsitzender. Bis heute bin ich in der Gewerkschaft IG-Metall aktiv im Kampf gegen Feinstaub und Asbest.

Die Gesundheit und Arbeitssicherheit stand für mich immer an erster Stelle. Leider musste ich miterleben, dass sehr viele Freunde und Arbeitskollegen an Asbestose oder Silikose erkrankten und viele daran zu früh sterben mussten. Ich habe viele von ihnen mit Rat und Tat begleitet und versucht, ihnen soweit es mir möglich war, zu helfen.

Seit 2004 arbeite ich in einem europäischen Gewerkschaftsverband mit 28 europäischen Ländern zusammen gegen Silikose im Nepsi-Rat (Europäisches Netzwerk Quarz). Vor etwa zwei Jahren bin ich in der Selbsthilfegruppe-Asbest in Essen-NRW Mitglied geworden und nun in den Vorstand des Bundesverbandes der Asbestose-Selbsthilfegruppen gewählt worden.

Ich selbst bin ebenfalls an Asbestose erkrankt und musste operiert werden. Aus diesen Erfahrungen heraus, habe ich den Kampf gegen den Asbest und die Silikose aufgenommen. Die Zukunft soll ohne Asbest in der Welt gestaltet werden.

Heinz-Peter Sattler Schriftführer
Heinz-Peter Sattler
Zur Person
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Asbestose-Selbsthilfegruppe Kassel-Borken-Nordhessen

Fast 30 Jahre meines Berufslebens (1968 – 1995) habe ich in der Kraftwerkstechnik verbracht. Zunächst vier Jahre als Turbinenschlosser, danach als Maschinenbau-Techniker mit Ingenieuraufgaben in einem Braunkohlekraftwerk und später in einem Kernkraftwerk für die Bereiche Turbinen, Pumpen, Kompressoren sowie Rohrleitungen und Armaturen zuständig.

In dieser Zeit hatte ich insbesondere im Bereich der Turbinen und Heißdampfleitungen Kontakt mit asbesthaltigen Materialien wie z. B. Blauasbest (Krokydolith-Asbest) und Weißasbest (Chrysotil-Asbest) in unterschiedlichen Formen. Hinzu kam die Zuständigkeit für die Spritzasbest-Entsorgung an den Turbinen ab 1985. In diesem Zusammenhang habe ich einen „Staatlich anerkannten Lehrgang zum Erwerb der Sachkunde für den Umgang mit allen asbesthaltigen Gefahrstoffen gemäß TRGS 519“ beim TÜV Hannover absolviert.

Aufgrund der Asbest-Erkrankungen vieler ehemaliger Arbeitskollegen und der damit verbundenen z. T. skandalösen und entwürdigenden Anerkennungsverfahren hatte ich mich in 2008 entschlossen, der Asbestose Selbsthilfegruppe Kassel-Borken-Nordhessen e. V. beizutreten, um die Betroffenen mit Rat und Tat zu unterstützen.

Wolfgang A.W. Behrend Kassenwart
Wolfgang A.W. Behrend
Zur Person
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Asbestoseselbsthilfegruppe Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Während meiner Ausbildung zum Schiffsmaschinenschlosser 1965-1968 auf der „Mathias-Thesen-Werft“ in Wismar „durfte“ ich u.a. auch asbesthaltige „Neptunit“ und "Marinite"-Platten als Brandschutzverkleidung auf den damals gebauten Passagier- und Expeditionsschiffen montieren. Wir haben wie jeder Tischler mit Fuchsschwanz und Raspel die Platten passend gemacht und anschließend angeschraubt. Natürlich ohne Atemschutz und Be- oder Entlüftung in den engen Räumen an Bord. Im Reparaturbereich wurden Armaturen ausgebaut und repariert und dabei auch asbesthaltige Dichtungen entfernt. Im Rohrleitungsbau war es nicht viel anders. Wie gefährlich unsere Arbeit war, hat uns natürlich niemand gesagt und viele meiner Klassenkameraden sind nicht mehr unter uns, einige mit der Diagnose „Asbestose“ oder andere asbestbedingte Lungenkrankheiten.

Jahre später durfte ich mal die entsprechenden Arbeitsschutzvorschriften lesen, sie waren als „VS“ eingestuft, d.h. sie waren vertraulich und damit für die meisten nicht zugänglich.

Da habe ich realisiert, wie fahrlässig mit unserer Gesundheit umgegangen wurde.

Als 2015 in Rostock ein „Asbest-Workshop“ stattfand und die „Asbestoseselbsthilfegruppe Mecklenburg-Vorpommern“ gegründet wurde, bin ich spontan Mitglied geworden.

In unserer Gruppe bin ich der Ansprechpartner für die Betroffenen.

Heike Kühne Beisitzerin
Heike Kühne
Zur Person
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Asbestose Selbsthilfegruppe Kassel-Borken Nordhessen

Meinen ersten Asbestkontakt hatte ich mit Sicherheit schon in der Grundschule. Die Auseinandersetzung mit dem Thema Asbest und deren gesundheitlichen Folgen erfolgte jedoch erst wesentlich später durch meine berufliche Tätigkeit als Rentenberaterin bei der Vertretung der Asbestopfer gegenüber der Berufsgenossenschaft.

In diesem Zusammenhang habe ich die Asbestose Selbsthilfegruppe Kassel-Borken Nordhessen im Jahre 2008 kennengelernt und seit dem regelmäßig Vorträge zum Thema Berufskrankheiten und deren Durchsetzung gegenüber der Berufsgenossenschaft gehalten.

Seit dem Jahr 2018 bin ich nun sowohl im Vorstand der Asbestose Selbsthilfegruppe Kassel-Borken Nordhessen als auch im Vorstand des Bundesverbandes der Asbestose Selbsthilfegruppen als Beisitzerin tätig.

Andreas Tiedemann Beisitzer
Andreas Tiedemann
Zur Person
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Schon in der Ausbildung von 1965 - 1988 zum Fernmeldemonteur kam ich wahrscheinlich in vielfältiger Form mit Asbeststaub in Berührung. Insbesondere beim Stemmen von Durchbrüchen durch Wände und Decken, um Kabel zu verlegen und bei Arbeit auf Großbaustellen auf denen Spritzasbest als Brandschutz eingesetzt wurde.

Die Gefährlichkeit zeigte sich mir erst als mein Vater 1984, er war in den 50iger und 60iger Jahren als Schweißer im Schiffbau beschäftigt, an der Lunge operieret werden musste. Mit dem Hinweis auf sein Rauchen wurde sein Berufskrankheiten Anzeige trotz eindeutiger Asbestbefunde abgelehnt.

Seit dem habe ich erst als Betriebsrat, dann auch als Gewerkschaftssekretär - und bis heute ehrenamtlich - in und mit der Gewerkschaft IG-Metall aktiv für einen präventiven Gesundheitsschutz gearbeitet.

Ich bin Mitglied in der Asbestose Selbsthilfegruppe Hamburg- Schleswig-Holstein und arbeite seit 2020 als Beisitzer im Vorstand des Bundesverbandes der Asbestose Selbsthilfegruppen mit.






Ehrenvorsitzender

Manfred Clasen 1. Vorsitzender
Manfred Clasen
Zur Person
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Ich habe von 1964 bis 2002, fast 38 Jahre, bei der Hamburger Berufsfeuerwehr gearbeitet. Asbestbelastungen waren während unserer Einsätze und dem Dienst auf Feuerlöschbooten immer möglich. So wurde leider im März 2002 nach einer arbeitsmedizinischen Untersuchung für die Atemschutzgerätetauglichkeit bei mir „die Wahrscheinlichkeit einer Asbestose“ festgestellt.

Das Hamburger Personalamt lehnte jedoch die Anerkennung dieser Berufskrankheit als Dienstunfall ab. Ich legte im. April 2003 Widerspruch ein und klagte vor dem Verwaltungsgericht Hamburg bis 2011- also neun Jahre - bis zur Anerkennung. Nur mit dem Beistand der Rechtsabteilung meiner Gewerkschaft „Verdi“ und meinem eigenen Wissen durch die Arbeit im Bundesverband der Asbestose Selbsthilfegruppen konnte ich diesen Prozess gewinnen (Artikel pdf 1Mb).

Auf unseren Seminaren für die Bundes- und Landesverbände der Asbestose Selbsthilfegruppen vermitteln namenhafte Arbeitsmediziner wie Prof. Dr. Woitowitz, Prof. Dr. Baur sowie Prof. Dr. Schneider, neben anderen Referenten, uneigennützig in dankenswerter Weise, das nötige Wissen für eine wichtige wertvolle Arbeit in den Selbsthilfegruppen.

Gerne habe ich das Amt des Bundesvorsitzenden ausgeübt, die ich im 74sten Lebensjahr nach 10 Jahren gerne meinem Nachfolger, Harald Niemann, mit dem Wissen, dass diese Arbeit erfolgreich weitergeführt wird, überlasse. Ich stehe aber weiterhin den Betroffenen, wenn gewünscht, mit Rat zur Seite.






Veranstaltungen und Termine bei denen der Bundesverband anzutreffen ist


In der Zeit vom 26 – 29.10.2021 ist der Bundesverband mit einem Stand auf der A+A in Düsseldorf vertreten.








Veranstaltungen und Fortbildungen die zusammen mit den Regionalgruppen stattfinden


  • 17.-20. März 2021
    DGAUM Jena (nur online)
  • 22. März 2021
    1. Vorstandssitzung – Online von 10:00 bis 17:00 Uhr
  • 25. März 2021
    IGM Betriebsrätekonferenz NRW „Aufsicht“ Sprockhövel (nur online)
  • 06. April 2021
    JHV ASHG B / BB in Berlin
  • 22./23. April 2021
    IGM SV-BG Lengfurt
  • 09./10. Juni 2021
    2. Vorstandssitzung in Borken
  • 10./11. Juni 2021
    Treffen Netzwerk Asbest in Fulda
  • 24.-26. Juni 2021
    JHV BV Kehlkopfoperierte, Paderborn
  • 04. September 2021
    COPD Symposium Hattingen
  • 08.-11. September 2021
    VDBW Betriebsärztekongress in Kassel
  • 28.-29. September 2021
    Kassenprüfung und Jahreshauptversammlung in Essen
  • 30. September 2021
    IGM Betriebsrätekonferenz NRW „Gefahrstoffe“ – Sprockhövel
  • 26.-29 Oktober 2021
    A&A in Düsseldorf
  • 15.-17 November 2021
    1. Beraterschulung in Wiesbaden
  • 01.-03. Dezember 2021
    3. Vorstandssitzung in Lüneburg

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