Bundesverband der Asbestose Selbsthilfegruppen e.V.
Sönke Bock
Karlsbader Str. 123
24146 Kiel

E-Mail: soenke-bock@web.de



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Aktuelle Informationen

  • April 20
    IGM Betriebsrätekonferenz NRW
  • 12.05. - 13.05.
    Gießerei-Fachtagung IGM Hannover
  • 05.09.
    COPD Symposium Hattingen
  • 07.10. – 10.10.
    Gynäkologenkongress in München

Vergangene Veranstaltungen des Jahres 2020

  • 23.01.2020: DCONex
  • 23.01.2020: AK
  • 22.02.2020: Deutscher
  • 13.03.2020: DGAUM
  • 28.03.2020: DGP
  • 26.03.2020: 5.





Aktuelle Zeitungsberichte und Links


Offener Brief an Hubertus Heil - 21.01.2019


Der Bundesverband der Asbestose Selbsthilfegruppen hat einen offenen Brief an Hubertus Heil verfasst, in dem er eine Reform des Berufskrankheitengesetztes anmahnt.

Wir fordern u. a.
  • eine umfassende Anwendung des § 3 der Berufskrankheiten Verordnung (BKV)
  • eine Einführung eines sogenanntes Vorfeldverfahren für die asbestbedingten BK
  • eine verbesserte Erfassung von Asbestbelastungen durch die versicherte Tätigkeit
  • eine Änderung in der Betrachtung der Einwirkung von unterschiedlichen krebserzeugenden Stoffen auf die Lunge - Synkanzerogenese


Hier der gesamte Brief zum Nachlesen:
Offener Brief an den Bundesminister für Arbeit und Soziales Hubertus Heil (555,5 KiB)

Artikel über die Asbestose Selbsthilfe - 22.09.2017


In der Zeitschrift der Deutschen Patientenliga ist ein umfangreicher Artikel über unsere Arbeit erschienen (s.S. 40ff).

1. Saarländischer Asbestworkshop am 17. Mai - 17.05.2017


Am Mittwoch, den 17. Mai 2017 findet in der Arbeitskammer des Saarlands in Kirkel der erste Asbestworkshop des Saarlands statt. Letzte Anmeldungen werden noch bis Samstag, den 13. Mai angenommen. Das endgültige Programm finden Sie hier.

Der Bundesverband bei der Deutschen Gesellschaft für Arbeits- und Umweltmedizin (DGAUM) - 17.05.2017


Viele Gespräche mit langjährigen Mitstreitern, viele neue Kontakte und viele neue Impulse für die Vertretung der Interessen der Asbestopfer konnte der Bundesverband der Asbestose-Selbsthilfegruppen von der Jahrestagung der DGAUM in Hamburg vom 15. bis 17. März 2017 in Hamburg für die weitere Arbeit mitnehmen. Zum zweitenmal haben wir die Gelegenheit genutzt, auf einer Jahrestagung der DGAUM dabei zu sein. Mit Arbeitsmedizinern, wie Gewerbeärzten, Niedergelassenen, Wissenschaftlern sowie Gewerkschaftern konnten wir über uns über die Nöte der Asbestopfer austauschen bzw. sie über unsere Ziele und Probleme informieren. Gleichzeitig warben wir für unseren großen Workshop am 17. Mai in Kirkel/ Saarland.

Asbest und seine Folgen aus jeder Perspektive - 01.03.2017


Unter dem Titel "Vom 'Wunderstoff' zum Krebs ersten Ranges" gibt Gerd Albracht, Ministerialdirigent und Adviser der Internationalen Vereinigung für Arbeitsinspektion (IALI) in der Märzausgabe der Zeitschrift „Sicherheitsingenieur“ einen profunden Überblick über den Umgang mit dem Gefahrstoff und den Folgen für die Asbestopfer heute. Wer diesen Beitrag gelesen hat, ist über Asbest und seine Folgen in allen Facetten informiert.

Albracht, als leitender Arbeitsschützer des Landes Hessen, selbst wesentlich mit an dem Asbestverbot 1993 in Bundesrepublik beteiligt, beginnt mit der Beschreibung der ersten Erkenntnisse über die Gefährlichkeit für den Menschen um 1900 und beschreibt die weitere wissenschaftliche Entwicklung. Er zeigt die Machenschaften der Asbestindustrie auf, die um ihren Profit fürchtete und die Formierung des politischen Widerstands vor allem im gewerkschaftlichen Bereich.

Er zeigt auf, wie die Asbestopfer heute um ihre Anerkennung als Berufskranke gebracht werden, welche Gefahren an den Arbeitsplätzen noch durch Asbest existieren, wie brutal die Asbesttragödie nun in die Entwicklungs- und Schwellenländer transferiert wird. Zum Schluss fordert er von den nationalen Regierungen eine Förderung der Opferverbände.

Dies ist eine Forderung, die auch für den Bundesverband der Asbestose Selbsthilfegruppen im Zentrum steht.

Hier geht es zum Artikel: Sicherheitsingenieur 3/2017, S.34-42
www.sicherheitsbeauftragter.de

Medienpreis für ARD-Film "Asbest - die tödliche Gefahr" - 15.08.2016


Den mit 3.000 Euro dotierten 1. Preis der Deutschen Lungenstiftung, den Wilhelm und Ingeborg Roloff-Preis, haben die Journalistinnen Sigrid Born und Nicole Würth erhalten. Er wurde ihnen am 23. März 2017 für das 45-minütige ARD-Feature "Asbest - die tödliche Gefahr" in Stuttgart verliehen. Die ARD strahlte den Film am 15. August 2016 in der Reihe "Die Story im Ersten" aus.

Nach Meinung der Jury war der Film, der unter der Leitung von Herrn Wolfgang Wirtz-Nentwig in Zusammenarbeit mit dem Saarländischen Rundfunk produziert wurde, die beste einschlägige TV-Doku der Jahre 2015/2016. Aus der Laudatio: " Der Beitrag besticht durch die rationale und solide Aufarbeitung des komplexen Themas und erfasst aber auch in einer unaufdringlichen Weise die Betroffenheit und das Schicksal der geschädigten Patienten."

Leitline zur Begutachtung asbestbedinger Erkrankungen wird überarbeitet - 13.05.2015


Die Leitlinie zur Begutachtung asbestbedingter Erkrankungen wird zur Zeit überarbeitet und dem aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstand angepasst. An der Überarbeitung sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der betroffenen medizinischen Fachdiziplinen beteiligt, wie Radiologen, Pathologen, Arbeitsmediziner, Pneumologen. Ebenso sitzt die DGUV mit am Tisch.

Bernhard Heise und Sönke Bock vom Bundesvorstand der Asbestose Selbsthilfegruppen sind als Patientenvertreter für die Asbestopfer dabei. Unser Ziel ist: Mehr Gerechtigkeit für Asbestopfer.

www.awmf.org/leitlinien/detail/anmeldung/1/ll/002-038.html

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